Crespelle mit Spinat und Ricotta
Für die Crespelle Eier, Salz, Milch, Mehl und Backpulver mit dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verrühren. Diesen ca. 30 Minuten ausquellen lassen.
Inzwischen den Spinat verlesen und gründlich waschen, gut abtropfen lassen. Die Zwiebel klein würfeln, den Knoblauch durch eine Knoblauchpresse drücken.
Das Olivenöl in einem Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin glasig andünsten. Spinat hinzugeben. Das Ganze mit der Brühe aufgießen und kurz aufkochen lassen, bis der Spinat zusammen gefallen ist. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und in einem Sieb abtropfen lassen. Den Ricotta grob zerbröseln.
Den Backofen vorheizen (E-Herd 220°C, Umluft 180°C). Das Mineralwasser unter den Crespelle-Teig rühren. In einer Pfanne in heißer Butter nacheinander 5 dünne Pfannkuchen goldgelb backen.
Den Spinat und den Ricotta auf den Pfannkuchen verteilen. Pfannkuchen aufrollen und schräg in dicke Scheiben schneiden.
Die Röllchen in eine gefettete feuerfeste Form geben, und mit dem geriebenen Parmesan bestreuen. Das Ganze ca. 15 Minuten überbacken.
Quelle: www.vitanet.de
Frischer Spinat in der Küche
Vor der Zubereitung sollte frischer Spinat gründlich gewaschen und von den Stielen befreit werden. Die Garzeit ist sehr kurz, fünf bis zehn Minuten genügen. Die einfachste Zubereitung ist, den Spinat noch nass ohne weitere Flüssigkeitszugabe in einen Topf zu geben und zugedeckt unter gelegentlichem Rühren zu garen, bis er zusammengefallen ist. Anschließend kann er nach Geschmack mit Salz, Pfeffer, Knoblauch und Olivenöl abgeschmeckt werden. Bei dieser Art der Zubereitung bleiben auch die meisten Inhaltsstoffe erhalten. Für Spinatpüree wird der rohe Spinat mit kochendem Wasser überbrüht, ausgedrückt, gehackt oder püriert und je nach Rezept mit weiteren Zutaten ergänzt. Um sowohl den leicht metallisch-bitteren, etwas adstringierenden Geschmack zu mildern als auch den Nitratgehalt zu verringern, kann Spinat vor der weiteren Zubereitung blanchiert werden, wodurch er aber auch einen Teil seiner wertvollen Inhaltsstoffe verliert.

- Foto: BLE
Eisen im Spinat?
Spinat besitzt zwar im Vergleich zu anderen Gemüsearten einen hohen Gehalt an Eisen. Den bis heute noch gelegentlich nachgesagten besonders hohen Eisengehalt besitzt Spinat jedoch nicht. 100 g frischer Spinat enthalten durchschnittlich 3,5 Milligramm Eisen und nicht außergewöhnliche 35 g. Außerdem ist das Eisen im Spinat, entgegen der Meinung des Volksmundes, nicht ernährungsphysiologisch verfügbar, da es nicht in Form von Eisenionen sondern chemisch gebunden als aktives Zentrum eines Enzymes vorliegt. Deshalb kann man mit dem Verzehr von Spinat nicht einem Eisenmangel engegenwirken.

