Rote-Bete-Gratin mit Räuchertofu


Zubereitung:

Rote Bete grob waschen, ungeschält und ganz in einem großen Topf mit Wasser ca. 30 Minuten weich kochen. Dann schälen und in Scheiben schneiden.

Räuchertofu in 2 cm große Stücke schneiden. Den Dill waschen, trockenschütteln und klein schneiden. Eigelb, Saure Sahne, Salz, Pfeffer, Muskat und Dill mischen.

Die Kartoffeln schälen und in sehr dünne Scheiben schneiden.

Eine gefettete feuerfeste Form schichtweise mit je der Hälfte Kartoffeln und Rote Bete füllen. Darauf den Tofu geben, mit Meerrettich bestreichen. Mit Roter Bete und Kartoffeln abschließen. Die Eier-Sahne-Mischung darüber gießen und mit Käse bestreuen. Im heißen Ofen 30-40 Minuten backen.

Quelle: In Anlehnung an: Kürbis und Co. - wiederentdeckte Gemüse; GU Küchenratgeber; Döpp, Willrich, Rebbe
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Die Zubereitungsmöglichkeiten für das Gemüse sind vielfältig. Man kann sie als eingemachtes Gemüse, in Suppen, als Rohkostsalat, gekocht oder gebraten verzehren.

Für die Zubereitung werden die Stiele und Blätter vorsichtig abgedreht, ohne die Knolle zu verletzen, sonst verblutet sie und verliert damit ihre wertvollen Inhaltsstoffe. Die sehr gut gereinigten Knollen sollten mit der Haut etwa 30-50 Minuten (je nach Größe) gekocht werden, im Dampfkochtopf kann man die Kochzeit auf 20 Minuten verkürzen. Wenn sich die Schale beim Übergießen mit kaltem Wasser löst, ist sie gar und kann geschält werden. Die Knolle in der Schale gekocht enthält nach dem Kochprozess wesentlich mehr Inhaltstoffe als eine geschälte gekochte Rote Bete.

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Zutaten

für 4 Personen

500 g kleine Rote Bete

150 g Räuchertofu

1 Bund Dill

2 Eigelbe

200 g Saure Sahne

Salz, Pfeffer, Muskatnuss

500 g Kartoffeln

1 EL geriebener Meerrettich

100 g geriebener Käse

Fett für die Form

Rote Bete ein leuchtendes Wintergemüse

Im Winter sieht man Rote Bete an jedem Markt­stand oder in den Ge­müse­re­galen leuch­ten. Ihren Namen ver­dankt sie dem Farb­stoff Beta­nin. Rote Bete kommt ur­sprüng­lich aus dem Mit­tel­meer­raum. Heute wird die Knolle mit dem roten Frucht­fleisch über­all in Deutsch­land und Euro­pa angebaut. Der Geschmack ist etwas erdig und leicht säuer­lich, sie kann roh oder ge­kocht ver­zehrt werden.

Rote Bete ist zudem sehr ge­sund­heits­fördernd. Neben einem recht hohen Eisengehalt besitzt Rote Bete viel Fol­säure. Eisen und Fol­säure sind wichtig bei Bildung und Reifung der roten Blut­kör­per­chen. Etwa 200 Gramm Rote Bete decken 50 Pro­zent des Tages­bedarfs an Fol­säure. Zu den wei­teren In­halts­stoffen gehören Kal­zium, Ka­lium, Magne­sium, Phos­phor, Jod, Na­trium, Vita­min C,  weitere B-Vitamine und Betacarotin. Außer­dem enthält Rote Bete viel Eiweiß und Koh­len­hy­drate. Der Farb­stoff Beta­nin gehört zu den Poly­phenolen. Poly­phenole stärken das Immun­system, gelten als Krebs­schutz, schützen vor freien Radi­kalen und beein­flussen die Blut­gerinnung positiv.

Beim Kauf sollten sich die Knollen prall anfühlen und eine rotbraune Schale haben, die keine offenen Stellen oder Flecken hat. Das Frucht­fleisch mit­tel­großer oder klei­nerer Knollen ist feiner als das der großen Knollen. In Papier einge­wickelt, aber ohne das Grün, hält sich die Knolle bis zu 4 Wochen im Kühl­schrank. Im Keller bei 3 Grad kann man sie in Kisten bis zu sechs Monaten lagern.