Rindfleisch

Foto: BLE

Öl in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen. Das Fleisch hinein geben und von allen Seiten kräftig anbraten, damit sich die Poren schließen. Auf einen Teller legen und locker mit Folie bedeckt beiseite stellen.

Die Zwiebel in der Pfanne anbraten, dann die Brühe hinzu geben. Mit Deckel 4 – 5 Minuten kochen lassen, dann den Deckel abnehmen und bei reduzierter Hitze köcheln lassen. Die entkernte und in Streifen geschnittene Paprika zufügen. Unter Rühren kochen lassen, bis die Flüssigkeit verdampft ist und die Streifen weich sind.

Inzwischen Wein und Tomatenpüree in einem anderen Topf geben und kochen lassen. Das Zwiebel-Paprika-Gemisch in einen Bräter geben. Karotte, Knoblauch und Pfefferschote dazu geben. Das Fleisch samt dem Saft auf das Gemüse legen, salzen und pfeffern. Den reduzierten Wein darüber gießen.

Den Bräter schließen, im vorgeheizten Ofen (180°) 1 Stunde schmoren lassen. Dann die Ofentemperatur auf 120° reduzieren und das Fleisch 2 – 2 ½ Stunden weiter schmoren lassen bis es sehr weich ist. Den Braten auf eine Platte geben und zudecken.

Die Sauce mit allem Gemüse im Mixer pürieren und durch ein Sieb streichen. Dann zusammen mit den Backpflaumen noch einmal kurz erhitzen. Das Fleisch quer zur Faser in dünne Scheiben schneiden und mit der Sauce servieren.

Quelle

Bio-Rindfleisch - Ein Genuß (nicht nur) zur Weihnachtszeit!

Bio-Rindfleisch kommt überwiegend von Ochsen, Färsen (weibliche Rinder, die noch nicht gekalbt haben) und Jungbullen. Entscheidend für eine gute Qualität sind das Geschlecht, Alter und die rassebedingte Fettmarmorierung.
Vorwiegend stammt das Fleisch von Fleischnutzungsrassen wie z.B dem Charolais-, Hereford-, Deutsch-Angus-, Limousin-, Galloway- oder dem Schottischen Hochland-Rind. Aber auch von Bullen und Färsen der Zweitnutzungsrassen wie „Schwarzbunte“ und „Rotbunte“ wird Bio-Fleisch angeboten.
Bio-Rindfleisch ist übrigens auch sehr gesund! Denn das Eiweiß ist so zusammengesetzt, dass wir es optimal in körpereigenes Eiweiß - wichtig für unsere Zellen und Muskeln - umwandeln können.
Bio-Rinder leben meist mit viel Weidegang. Bei Tieren in Weidehaltung wurde eine dreifach höhere Anreicherung an mehrfach ungesättigten Fettsäuren (z.B. Omega 3-Fettsäuren) festgestellt. Weidehaltung führt außerdem zur Verstärkung des Fleischaromas und zur Verbesserung der Lagerqualität (höherer Gehalt an Vitamin E im Gras).
Ein weiterer wichtiger Faktor für die Zartheit und das Aroma von Rindfleisch ist eine genügend lange Reifung nach dem Schlachten. Bio-Rindfleisch reift im Kühlraum rund 14 Tage, bevor es verkauft wird.
Speziell Rindfleisch ist ein ganz ausgezeichneter Eisenlieferant, weil Eisen aus Rindfleisch vom Körper besonders leicht aufgenommen wird und Rindfleisch einen sehr hohen Eisengehalt besitzt: sechsmal so viel Eisen wie Hühnerbrust, viermal soviel wie Schweinefleisch und 10 mal soviel wie Fisch. Wer hätte das gedacht!

Verkaufsstätten von Bio-Rindfleisch in Ihrer Nähe finden Sie übrigens in diesem Einkaufsführer unter Fleischern oder Hofläden / Direktvermarkter

Zutaten

2 kg Rinderbraten vom Bug

2 EL Öl (Olivenöl)

175 ml Gemüsebrühe

1 rote Zwiebel

1 Paprikaschote, rot oder gelb

250 ml trockener Rotwein

175 ml Tomatenpüree

1 Karotte, in Scheiben geschnitten

4 Zehen Knoblauch

1 Pfefferschote, längs durchgeschnitten und von den Kernen befreit

8 Backpflaumen ohne Stein

Salz

Pfeffer

Premiumqualität

Bio-Rindfleisch steht für Premium­qualität! Bio-Rinderhaltung bedeutet nicht nur Weide­auslauf, viel Platz im Stall und ausreichend Stroh, so dass die Tiere sich ausreichend bewegen können und hoch­wertiges Muskel­fleisch ausbilden. Genauso wichtig und für die Qualität des Fleisches ebenso entscheidend ist die Fütterung. Und die erfolgt mit vorzugsweise hofei­genem Bio-Futter wie Kleegras, Getreide, Silage, Heu und Stroh. Der Einsatz tierischer Futtermittel­kompo­nenten, vorbeu­gender Medika­mente, Mast­hilfen und Anti­biotika sind tabu.