Rettich - Kartoffel – Suppe

eigenes Foto

Die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden.

Die Zwiebel ebenfalls schälen und fein würfeln. Die Knoblauchzehe durch eine Presse drücken.

Olivenöl in einem Topf erhitzen.
Die Kartoffeln mit den Zwiebeln und dem Knoblauch hinein geben und andünsten.
Salzen, pfeffern und mit dem Weißwein ablöschen. Das Ganze so lange kochen, bis der Weißwein verdunstet ist.
Dann mit Gemüsebrühe aufgießen.
So lange kochen lassen, bis die Kartoffeln weich sind.

Inzwischen den Rettich schälen und in dünne Scheiben schneiden.
Zu den Kartoffeln geben und kurze Zeit mitkochen.

Die Sahne zufügen und alles pürieren. Heiß servieren.

Quelle

 

Zutaten zu diesem Gericht

Mutationen und Kreuzungen haben zu einer großen Vielfalt an Kulturformen geführt. Nach ihrer Reifezeit unterscheidet man die Rettiche in Sommer- und Wintersorten. Winterrettich war bis zum Beginn des 20. Jahrhundert sehr beliebt, da er sich – im Gegensatz zu den Sommerformen – lange lagern lässt und damit für den winterlichen Speiseplan eine willkommene und vitaminreiche Abwechslung darstellte. Mit der Zeit ist das robuste Wintergemüse jedoch immer mehr in Vergessenheit geraten.

Erst seit ein paar Jahren ist der Winterrettich wieder auf Wochenmärkten zu finden. Winterrettiche haben meist eine schwarze oder dunkelbraune Schale, es gibt aber auch einige Sorten mit violetter oder weißer Schale. Das Fleisch aller Winterrettich-Rüben ist weiß und sehr fest. Die Form variiert je nach Sorte zwischen kugelig-rund und lang-zylindrisch. Die Schale ist sehr hart und robust, was das Gemüse sehr widerstandsfähig gegen Verletzungen macht.

Wie die Sommerformen, wird auch der Winterrettich meist roh verzehrt. Da die verkorkte Schale ungenießbar ist, muss sie vor dem Verzehr entfernt werden. Mit etwas Salz bestreut wird das würzige Gemüse mit der scharfen Note oft zu Brot und Bier gereicht. Durch das Bestreuen mit Salz wird die Schärfe etwas gemildert. Als Salat wird der Rettich meist geraspelt oder in sehr feine Scheiben geschnitten mit einem Dressing nach Wahl serviert. In der asiatischen Küche hat der Rettich eine wesentlich größere Bedeutung als bei uns. Dort wird er nicht nur roh, sondern auch gekocht oder (milchsauer) eingelegt genossen.

Der Winterrettich gilt in der Volksmedizin als Helfer bei Gallen- und Leberleiden,  Erkrankungen der Atemwege und Rheuma. Bei den Germanen war Rettichsaft mit Honig das Heilmittel bei Husten und Heiserkeit in der kalten Jahreszeit. Daran hat sich bis heute nichts geändert, auch bei uns ist Rettichsaft ein bekanntes Hausmittel. Rettiche enthalten viel Vitamin C, Mineralstoffe und vor allem Senföle, die eine antibiotische Wirkung haben - sie riechen zwar nicht gut, aber gesund sind sie und das ist die Hauptsache.
Auch hier ist der Winterrettich besonders begünstigt. In der Naturheilkunde hat der frische Rettichsaft einen festen Platz, auch bei Verdauungsproblemen, Entwässerung, zu hohem Cholesterin und manch anderem mehr. Quelle: www.was-wir-essen.de und www.chefkoch.de

Zutaten

für vier Personen:

600 g Kartoffeln

300 g schwarzer Rettich

1 Knoblauchzehe

1 TL Olivenöl

1 kleine Zwiebel

800 ml Gemüsebrühe

1 Glas Wein, weiß

200 ml Sahne

1 TL Salz

1 Prise Pfeffer

Winterrettich – ein wertvolles und schmackhaftes Gemüse

Ursprünglich stammt der Rettich aus dem östlichen Mittelmeerraum. Als Öl liefernde Kulturpflanze wurde er bereits um 2000 v. Chr. in Ägypten kultiviert. Später wurde der Rettich dann durch die Griechen und Römer bis in das nördliche Europa verbreitet. Erste glaubhafte Beschreibungen über den Anbau von Rettich als Wurzelgemüse gibt es seit dem 4. Jahrhundert. v. Chr. von dem griechischen Philosophen und Naturforscher Theophrast.