Rosa-Radieschen-Schnee

Die Radieschen gründlich waschen und anschließend in der Küchenmaschine pürieren. Das Radieschenmus in einem Mulltuch trocken ausdrücken. Den Quark mit der Crème fraîche und dem Radieschenmus schaumig rühren. Das Ganze mit Salz und Pfeffer abschmecken. Der Radieschen-Schnee ist im Kühlschrank bis zu zwei Wochen haltbar und passt hervorragend zu Kartoffeln und Brot. 

Quelle: SWR und Bioland

Foto: BLE / T. Stephan

Freiland-Radieschen werden von Mai bis in den Oktober auf dem Markt angeboten. Sie sind knackig und scharf im Geschmack. Beim Einkauf sollte man darauf achten, dass die Wurzel prall und fest und die Blätter grün sind. Frische Radieschen können bis zu 2 Tagen in einer luftdichten Box im Kühlschrank aufbewahrt werden. Allerdings sollten zuvor die Blätter entfernt werden, damit sie nicht das Wasser aus dem Gemüse ziehen. Tipp: Schlaffe Radieschen werden wieder knackig, wenn man sie kurz in kaltes Wasser legt.

Radieschen enthalten neben Vitamin C, Kalium und Eisen auch aromatische Senföle, die sich positiv auf die Atmungsorgane auswirken. Die Öle regen Leber und Galle an, sind sozusagen appetitanregend und helfen gegen Blähungen und Durchfall. Der intensive Düngereinsatz im konventionellen Landbau, vor allem im Gemüsebau, führt allerdings immer wieder zu erhöhten Nitratwerten im Erntegut. Auch Radieschen können viel Nitrat enthalten. Dieses Nitrat kann sich in Nitrit und das dann wiederum in Nitrosamine umwandeln, die im Verdacht stehen, krebserregend zu sein. Bei ökologischen Produkten sind die Nitratgehalte im Durchschnitt deutlich niedriger, allein aus diesem Grunde sollte man sie konventionellen Produkten vorziehen.

Zutaten

200 g Radieschen

50 g Quark

50 g Crème fraîche

Kräutersalz, Pfeffer

Radieschen - klein, rot und scharf

Das Radieschen (auch Radis) ist aus dem Rettich hervor­ge­gan­gen und eine recht junge Kultur­pflanze. Die ursprüng­liche Heimat war China und Vorder­asien. Im Alter­tum wurden in japa­nischen und chine­sischen Gärten Radies­chen als Zier­pflanze angebaut. Erst im 16. Jahrhundert wurde dies Pflanze in der Mittel­meer­region bekannt. Heute wird das Radies­chen in ganz Europa und Ame­rika kulti­viert