Irische Pastinaken-Apfelsuppe

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Die Äpfel schälen und entkernen, Pastinaken ebenfalls schälen und beides in dünne Scheiben schneiden. Zwiebel hacken und zusammen mit den Pastinaken und den Äpfeln in der Butter andünsten. Die Gewürze und den zerdrückten Knoblauch hinzugeben, 2 Minuten unter ständigem Rühren mitdünsten.

Langsam die Brühe hinzugießen und alles gut verrühren. Zugedeckt etwa eine halbe Stunde köcheln lassen, bis die Pastinaken weich sind.

Die Suppe mit einem Mixstab pürrieren oder durch ein Sieb passieren. Die Sahne dazugeben und erhitzen, aber nicht kochen lassen. Das Ganze mit Salz und Pfeffer abschmecken. Schnittlauch und Petersilie hacken und vor dem Servieren über die Suppe streuen.

 

 

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Abwechslung beim Wintergemüse


Auf der Suche nach Abwechslung beim Wintergemüse besinnen wir uns gerne auf alte Gemüsearten. Die Pastinake, ein sehr inhaltsreiches Doldengewächs, kann mit großen Petersilienwurzeln verwechselt werden, schmeckt aber deutlich süßer und weniger dominat.

Wo Möhren und Sellerie eingesetzt werden, können auch Pastinaken verwendet werden. Achtung: sie garen schneller.
Pastinaken sind frosthart; können daher auch im Frühjahr noch frisch als heimisches Gemüse geerntet werden - und nicht nur deshalb sollte ihnen wieder mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden...

Zutaten

1 EL Butter

500 g Pastinaken

500 g Äpfel

1 Zwiebel

2 TL Curry

1 TL Kreuzkümmel

1 TL Koriander

½ TL Kardamon

1 Knoblauchzehe

1 l Gemüsebrühe

150 ml Sahne

Salz, Pfeffer

Schnittlauch, Petersilie

Leckeres Wurzelgemüse - die Pastinake

Die Pastinake kommt schon seit jeher in Deutschland vor und ist als Wildform in vielen Gegenden zu finden. Die weisse Rübe hat wie die Möhre eine Kegelform, ist allerdings dicker und schmeckt weniger süßlich. Angeblich ist sie aus einer Kreuzung der wilden Möhre mit der wilden Petersilie hervorgegangen. Bis ins 18. Jahrhundert war sie eine weit verbreitete Grundnahrungspflanze in Europa. Durch die Karotte und die Kartoffel wurde sie weitestgehend aus unserer Küche verdrängt. Während sie in Deutschland nur noch selten angebaut wird, gilt sie in England, Skandinavien und den USA als Delikatesse.

Pastinaken enthalten viele Kohlenhydrate und Ballststoffe und machen daher lange satt. Das enthaltene Kalzium sorgt für gesunde Knochen und Zähne. Die Pastinake verfüget über recht hohe Gehalte an Vitamin E, B2, Folsäure, Kalium, Magnesium und Zink. Sie ist gut verträglich und eignet sich daher hervorragend als Kleinkindernahrung. Pastinaken werden roh als Salat und gekocht wie Möhren verzehrt. Sie lassen sich für Suppen, Gemüseeintöpfe, Soßen, als Pastinaken-Soufflé, Püree oder Beilage zu Fleischgerichten verwenden. Im trockenen Keller können Pastinaken bis zum Frühjahr gelagert werden. Generell sind kleine Wurzeln zarter als große,  feste Wurzeln aromatischer als weiche.