Weihnachtlicher Nusskuchen vom Blech

eigenes Foto

Butter schaumig schlagen. Zucker einrieseln lassen. Die Eier zugeben. Nüsse, Mehl, Milch und die übrigen Zutaten unterrühren.
Den Teig auf ein gefettetes oder mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen. Bei 200 °C (Umluft 180°C) 15-20 Minuten backen. Dann 5 Minuten ohne Strom im Ofen lassen. 

Aus Zitronensaft, Puderzucker und Wasser einen Zuckerguss herstellen. Auf dem noch warmen Kuchen verteilen und den Kuchen sogleich in Stücke schneiden.

 

Foto: Geis, www.baum-des-Jahres.de

Ab dem Nikolaustag läuft hierzulande die Nuss-Saison auf Hochtouren. Walnüsse können Sie aber schon ab September kaufen, und zwar ungetrocknete Exemplare. Diese Schälnüsse enthalten noch reichlich Feuchtigkeit und verderben deshalb schnell. Ab November gibt es dann vor allem getrocknete "normale" Walnüsse im Angebot. Sie stammen meist aus den Mittelmeerländern und den USA. Als besonders fein gelten Walnüsse aus Frankreich. Helle konventionelle Walnüsse sind der schöneren Optik wegen gewaschen und gebleicht. Nüsse aus biologischem Anbau haben eine eher dunkle, unansehnliche Schale. Walnüsse sollten Sie am besten in der Schale kaufen, denn geschälte Kerne werden schneller ranzig. Kerne ohne Schale halten sich eine Zeit lang in einer verschlossenen Dose im Kühlschrank. Getrocknete Walnüsse mit Schale bewahren Sie an einem kühlen, luftigen und trockenen Ort auf, möglichst nicht in der Nachbarschaft starkduftender Lebensmittel. Das Nussöl nimmt Fremdgerüche schnell an. Walnüsse haben einen Stammplatz in der Vollwertküche, geben pikanten und süßen Speisen Geschmack und gesunde Energie. Denn sie haben`s in sich: 100 Gramm Kerne liefern immerhin ca. 650 kcal/100g. Bei sehr geringem Wassergehalt enthalten diese Energiebündel besonders viel Fett, Eiweiß und Mineralstoffe, zum Beispiel Phosphor, Magnesium, Kalium, Eisen und Fluor sowie Vitamine der B-Gruppe, die Vitamine A, E, Folsäure und Spurenelemente.

Zutaten

125 g Butter

175 g Zucker

3 Eier

250 g geriebene Walnüsse (oder Haselnüsse)

1/8 l Milch

250 g Mehl

1 Päckchen Backpulver

1 EL Rum

1 Prise Salz u. Zimt

Für den Guss:

200 g Puderzucker

3 EL frisch gepresster Zitronensaft

1 EL heißes Wasser 

 

Der Walnussbaum (Juglans regia)

Durch archäologische Funde ist bewiesen, dass Walnussbäume bereits seit mehreren tausend Jahren in Europa und Asien verbreitet sind. Lange galten die Früchte der Walnuss-
gewächse in der Botanik als Steinfrüchte. Neuere Untersuchungen zeigen jedoch, dass sie zu den Nussfrüchten zu zählen sind. Nach der Ernte, im ungetrockneten Zustand, umgibt die Frucht noch eine weiche, bittere Haut. Da frische Walnüsse feucht sind und schnell schimmeln können, werden sie vor dem Verkauf normalerweise getrocknet. Walnussbäume findet man häufig in wintermilden, nicht zu niederschlagsarmen Lagen wie in den Weinbau-
gebieten. Der Baum wächst besonders gut auf tiefgründigen, nährstoff- und kalkreichen Lehm- und Tonböden. Der Bestand an Walnuss-
bäumen ist in den letzten Jahren durch übertriebene Nutzung und mangelnde Nachpflanzung in Deutschland stark zurückgegangen, weshalb der Walnussbaum zum „Baum des Jahres 2008“ gewählt wurde.