Chinakohlsalat mit asiatischem Hauch

Zutaten zum Chinakohl
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·    Den Kohl in feine Streifen schneiden, mit 1 Esslöffel Salz einsalzen und 2-3 Stunden stehen lassen. Das Salz abwaschen.

·    Die Frühlingszwiebel in dünne Ringe schneiden. Die Karotte schälen und reiben. Beides zum Salat geben.

·    Den Knoblauch durch die Presse drücken, den Ingwer schälen und fein reiben. Beides mir der Soya-Sauce, dem Essig, dem Zucker, Salz und Pfeffer zu einem Dressing verrühren.

·    Das Dressing unter den Salat mischen. Jetzt sollte der Salat ein paar Stunden marinieren. Vor dem Servieren Sesamöl darüber träufeln und mit Koriander besprenkeln.

Quelle

angeschnittener Chinakohl
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In Europa wird er seit Anfang des 20. Jahrhunderts ange­baut, in Deutsch­land seit ca. 25 Jahren. Die Blätter des China­kohls schließen sich von der Wur­zel aus zu einem kegel­igen lockeren oder rund­ovalen festen Kopf zusammen. Größe und Gewicht variieren stark, es gibt kleine, 400-600 g schwere Leichtgewichte und 60 cm hohe Köpfe von über einem Kilo. Bei der Ernte sind Vorsicht und Sorgfalt uner­läss­lich, da die knackigen Blätter schnell brechen und Verletzungen zu Faulstellen führen können. Auf dem Feld wird der Kohl aus den äußeren Deckblättern herausgeschnitten und sofort in Kisten oder Folie verpackt. Deutscher Chinakohl aus dem Freiland ist von September bis Februar auf dem Markt. Er lässt sich nach der Ernte in Kühlräumen oder Kohlscheunen 2-3 Monate lagern.

Aus Chinakohl mit seinem zarten Geschmack lassen sich sowohl fruchtige und pikante Salate als auch leckere Eintöpfe und feines Gemüse zubereiten. Ihm reicht eine kurze Garzeit von 8-10 Minuten. Es macht ihm aber auch nichts aus, wenn er z.B. als Kohlrouladen oder gefüllte Kohlhälften etwas länger geschmort oder gebacken wird. Und auch für die Zubereitung im Wok eignet sich Chinakohl hervorragend. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Schnittfläche hell und frisch aussieht und die Blattränder knackig und fest sind. Wenn ein Kopf nicht sofort verbraucht wird, kann man ihn - in Folie verpackt - im Gemüsefach des Kühlschranks 8-10 Tage aufbewahren. Chinakohl ist sehr gut bekömmlich, leicht verdaulich und eignet sich auch als Schonkost. Sein Nährwert ist beachtlich: Er enthält Vitamin A, Vitamine der B-Gruppe und pro 100 g 26 mg Vitamin C. Eine Portion von 300 g deckt damit den Tagesbedarf an Vitamin C. An wertvollen bioaktiven Substanzen sind im Chinakohl Glucosinolate (Senföle), Flavonoide und Phenolsäuren versammelt, die günstige Wirkungen im Organismus entfalten.

Zutaten

1 Kopf Chinakohl

1 große Karotte

2 Frühlingszwiebeln

3 Knoblauchzehen

Salz

Cayenne Pfeffer

1 cm Ingwerwurzel

2-3 EL Soyasauce

2 EL Reisessig (ersatzweise Weißweinessig)

1 TL Roh-Rohrzucker

1 TL Sesamöl

frisches Korianderkraut nach Geschmack

Chinakohl - der feine Fremde aus dem fernen Osten

"Zahn vom weißen Drachen" (Lung Nga Paak) nennen die Chinesen in ihrer bildreichen Sprache das, was bei uns Chinakohl heißt. Es ist der Lieblingskohl der Chinesen, die das feine, bekömmliche Gemüse schon vor 1.500 Jahren in der nördlichen Provinz Kanton anbauten. Vermutlich ist Chinakohl aus einer Kreuzung zwischen dem chinesischen Blattgemüse "Pak-Choi" und einer Rübenart hervorgegangen. Mit unseren vom Wildkohl abstammenden Kohlarten ist er nur insofern verwandt, als auch er zur Familie der Kreuzblütler (Cruciferae) gehört.