Mediterrane Brokkoli-Nudel-Pfanne
- Fusilli nach Packungsanweisung in Salzwasser kochen.
- Den Brokkoli waschen, in kleine Röschen zerteilen. Den Strunk schälen und in Stücke schneiden. Beides in Salzwasser oder über Dampf zugedeckt in ca. 5 Min. bissfest garen.
- Die Tomaten abtropfen und in Streifen schneiden. Öl in einer hohen Pfanne erhitzen und die Tomaten und die Zwiebel anbraten. Nudeln und Brokkoli abgießen und dazu geben. Parmesan reiben und mit dem Majoran darüber streuen. Alles gut untereinander mischen.
Wissenswertes über Brokkoli
Botanische und sensorische Merkmale
Brokkoli (bot. „Brassica oleracea“) gehört wie Blumenkohl zur Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae) und ist mit diesem eng verwandt. Im Gegensatz zum Blumenkohl schreitet der Brokkoli in seiner Blütenstandsentwicklung weiter voran, ehe er geerntet wird.
Er bildet auf langen, fleischigen Stielen große Blätter und grüne oder violette Blütenknospen in lockeren Köpfen. Wird die Mittelblume zur Ernte an dem Hauptspross herausgeschnitten, dann treiben an den Seitentrieben wieder neue Blütenstände aus, so dass er mehrmals geerntet werden kann.
Bekömmlich und gehaltvoll
Brokkoli ist im Vergleich zu anderen Kohlarten leicht verdaulich und eignet sich deshalb auch als Schonkost.
Er enthält reichlich Vitamin C (für das Immunsystem) und A (für die Sehfunktion). Aufgrund des hohen Calciumgehalts ist er für Leute mit Milchunverträglichkeit ein guter Calciumlieferant. Mit Brokkoli kann auch ein Teil des Eisenbedarfs gedeckt werden, was insbesondere für Vegetarier interessant ist, die auf das leicht verfügbare Eisen aus Fleisch verzichten.
Wie alle Kreuzblütler enthält Brokkoli zudem krebshemmende, antibiotische Senfölglycoside und Antioxidantien. Eine besonders starke antioxidative Wirkung hat der sekundäre Pflanzenstoff Sulforaphan, der bei Krebstherapien unterstützend wirken soll.
Bei dieser Konzentration von Nährstoffen ist Brokkoli mit nur etwa 26 kcal pro 100 Gramm also ein sehr leichtes, aber auch gehaltvolles Lebensmittel.
Hinweise für Einkauf und Lagerung
Frischer Brokkoli fühlt sich fest an und ist intensiv gefärbt. Beginnen sich die Blüten zu öffnen und gelblich zu verfärben, liegt er schon zu lange und hat bereits an Geschmack und Nährstoffen verloren.
Brokkoli sollte immer kühl aufbewahrt werden. Auch dann ist er nur wenige Tage haltbar. Wichtig ist, ihn nicht gemeinsam mit Tomaten oder Äpfeln zu lagern, da das von ihnen produzierte Ethylen den Brokkoli schneller welk werden lässt. Blanchiert und eingefroren kann Brokkoli bis zu einem Jahr aufbewahrt werden.
Zubereitungstipps
Beim Brokkoli sind alle Teile essbar: Röschen, Stiele und Blätter. Nach dem Waschen werden die Röschen in der Regel gekocht, gedünstet oder blanchiert. Am schonendsten ist das Dämpfen, weil so die wertvollen Inhaltsstoffe nicht mit dem Kochwasser verloren gehen. Die dicken, fleischigen Strünke müssen zunächst geschält werden und können roh oder gegart verzehrt werden. Sie erinnern im Geschmack an grünen Spargel, weswegen Brokkoli auch als „Spargelkohl“ bezeichnet wird. Die Blätter eignen sich roh im Salat oder gedämpft als Gemüse.
Überall beliebt
Brokkoli wird in vielen Länderküchen verwendet, sei es Italienisch, Französisch oder Asiatisch. Auch in Deutschland wird er in verschiedensten Variationen gerne gegessen. Als Beilage zu Fisch oder Fleisch ist er ebenso beliebt wie in Aufläufen, Pfannengerichten oder der klassischen Brokkolicremesuppe. Auch kurz blanchiert als Salat sind die knackigen Röschen ein Genuss für Augen und Gaumen.
Quelle: BR, Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung, essen&trinken, lebensmittellexikon.de

