Niedersächsischer Apfelkuchen

eigenes Foto

Aus den erstgenannten Zutaten (rechts) einen Teig herstellen.

Die Hälfte des Teiges ausrollen und auf ein gefettetes Backblech geben.

Die Äpfel (Boskop oder Gloster) schälen, grob raspeln, mit den anderen Zutaten für die Füllung vermischen und gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Den Rest des Teiges zwischen Frischhaltefolie ausrollen und auf die Füllung legen.

Die Ränder gut andrücken und die ganze Decke mit der zerlassenen Butter gleichmäßig besteichen.

Die Zutaten zum Bestreuen mischen und gleichmäßig auf dem Teig verteilen

Ca. 30 Minuten bei 180°C backen.

 

Quelle: www.kleingartenverein-alfeld.de

Im ökologischen Apfelanbau wird auf den Einsatz von synthetischen Stoffen sowie mineralischem Stickstoffdünger verzichtet. Das wichtige Zusammenspiel von Bakterien, Pilzen und Kleintieren im Boden und auf der Pflanze wird so nicht gestört. Eine möglichst große ökologische Vielfalt bewirkt immer die beste ökologische Stabilität. So gedeihen die Pflanzen besser und sind gesünder. Diese Vorgänge u.a. werden durch Verwendung von organischem Dünger, Kompostprodukten und Pflanzenstärkungsmitteln wie Algenpräparaten und Schachtelhalmextrakt unterstützt. Zusätzlich wird Lebensraum für Nutzinsekten durch artenreiche Hecken und buntblühende Kräuterstreifen geschaffen. Die so herangewachsenen Früchte sind ernährungsphysiologisch besonders wertvoll und werden auch von Allergikern durchweg gut vertragen. Sie können unbedenklich mit Schale verzehrt werden - das ist besonders wichtig, da bis zu 70% der Vitamine in der Schale und unmittelbar darunter enthalten sind.

Der Apfel gilt aber auch als wichtige Vitaminquelle. Neben Vitamin A und solchen des B-Komplexes ist reichlich Vitamin C vorhanden. Allerdings schwankt der Gehalt an Vitamin C von Sorte zu Sorte: Boskop zum Beispiel enthält pro 100 Gramm etwa 20 bis 30 Milligramm (mg), Granny Smith dagegen nur 5 bis 10 mg. Wegen des Gehalts an Fruchtsäure gilt der Apfel auch als 'natürliche Zahnbürste'.

Der Apfel hat ein ausgesprochen wertvolles Nährstoffprofil: Enthalten sind reichlich Einfach- und Zweifachzucker wie Glucose (Traubenzucker), Fructose (Fruchtzucker) und Saccharose (Rohrzucker).Der Boskop hat einen hohen Zuckeranteil, daher eignet er sich gut als Backapfel. Diabetiker sollten dies allerdings bei ihren Berechnungen gerücksichtigen, denn wegen des ebenfalls hohen Fruchtsäuregehalts wird das meist nicht vermutet.

Außerdem ist der Anteil an Ballaststoffen sehr hoch, was eine positive Wirkung auf die Verdauung hat. Besonders reich an Ballaststoffen und Pektin ist die Apfelschale. Mehr als 20 Mineralstoffe sind in einem Apfel enthalten, darunter Calcium, Eisen und Phosphor.

Zutaten

Teig:


400 g Mehl

200g Quark

6 El Milch

1 Ei

1/8 l Öl

100 g Zucker

Salz

1 P. Vanillezucker

2 TL Backpulver

Füllung:

1,5 kg Äpfel

75 g Rum – Rosinen

40 g Butter

2 EL Zucker

1 Tl Zimt

Bestreichen:

50 g Butter

Bestreuen:

2 El Zucker

1 P. Vanillezucker

75 g Mandeln

Der Apfel-König unter den Früchten

Der Apfel zählt zu den beliebtesten Obstsorten bei uns. Woher er wirklich stammt, konnte bisher nicht zweifelsfrei geklärt werden. Manche tippen auf Südosteuropa, andere auf Südwestasien, und wieder andere wähnen seine Herkunft im Südkaukasus. Er wurde auch schon in vorgeschichtlicher Zeit verzehrt, wie Funde in Pfahlbaudörfern beweisen. Damals wurde er noch gesammelt, wohingegen er heute im Obstbau zu den wichtigsten züchterisch bearbeiteten Kulturarten gehört. Diese Bedeutung spiegelt sich in der Sortenvielfalt wider: rund 20.000 Sorten gibt es heutzutage, die allesamt aus dem Holzapfel, dem Paradiesapfel oder anderen Wildapfelarten hervorgegangen sind.