Rosenkohlquiche mit Nüssen

Grünkohl, Foto: BLE / T. Stephan
Beide Fotos: M. Wildung, KÖN

Die Zutaten für den Teig gründlich verkneten. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Springformunterteil (24 cm Durchmesser) ausrollen (oder erst auf bemehlter Arbeitsfläche ausrollen, dann in eine gefettete Springform legen). Mit einer Gabel mehrmals einstechen und bei 200°C 10 Minuten vorbacken.

Rosenkohl putzen und in Gemüsebrühe bißfest garen. Abtropfen lassen und auf den vorgebackenen Teig geben. Mit den Nüssen bestreuen. Eier mit der Sahne und den Gewürzen aufschlagen und darüber gießen. Quiche weitere 15 Minuten backen bis die Eimasse gestockt ist. 

Quelle: www.naturkost.de


Beim Einkauf von Rosenkohl
sollte immer darauf geachtet werden, dass die Röschen fest geschlossen und druckfest sind und keine welken Blätter haben. Die Schnittstellen sollten frisch sein. Nach dem Einkauf kann der Rosenkohl im Kühlschrank einige Tage gelagert werden. Ökologisch angebauter Rosenkohl ist ein sehr wertvoller Vitamin- und Mineralstoffspender. Er ist besonders reich an Vitamin C und Folsäure und enthält doppelt so viel Kalium und Eisen wie beispielsweise Weißkohl. Sehr gesund ist Rosenkohl auch wegen seines  Gehalts an Glucosinolaten (sekundäre Pflanzenstoffe), die in allen Kohlarten vorkommen. Sie wirken krebsvorbeugend und schützen vor freien Radikalen im Blut.
Wenn man Rosenkohl in Salzwasser oder Brühe dünstet, sollte man möglichst wenig Flüssigkeit verwenden und ihn nur kurz garen (gut 10 Minuten reichen), damit die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Die Garzeit lässt sich weiter reduzieren, indem man die Strünke kreuzweise leicht einschneidet. In jedem Fall sollten die Röschen noch Biss haben, wenn sie auf den Teller kommen. Zum Würzen eignen sich Muskatnuss, Pfeffer und auch Petersilie oder Basilikum.

Foto: BLE, T. Stephan

Zutaten

Für 2 Personen, Zubereitungszeit ca. 30 Min. + Backzeit ca. 25 Min.

Für den Teig:
100 g Dinkelvollkornmehl

50 g Naturjoghurt

1 Eßlöffel Butter oder Öl

1/2 Päckchen Backpulver

Salz, evtl. Brotgewürz

Für den Belag:
600 g Rosenkohl

150 ml Gemüsebrühe

30 g gehackte Haselnüsse

2 Eier

50 ml Sahne

Salz, Pfeffer, Muskat

Rosenkohl - klein und fein

Der Rosenkohl zählt zu den feinsten und auch jüngsten Kohlarten, die wir kennen. Im Anbau ist er erst seit dem 19. Jahrhundert. Da er anfangs in der Umgebung von Brüssel kultiviert wurde, wird er auch „Brüsseler Kohl“ genannt. Rosenkohl ist ein echtes Wintergemüse und wird gerne zu festlichen Gerichten serviert. Rosenkohl wächst an einem rund 80 cm hohen Strunk, an dem sich im Herbst die (Rosenkohl-)knospen bilden, die etwa walnussgroß sind. Die Ernte ist arbeitsintensiv, denn in jedes einzelne Röschen wird in Handarbeit vom Strunk gelöst. Die Haupterntezeit liegt im Spätherbst und Winter. Späte Sorten entwickeln erst nach dem ersten Frost ihre Vorzüge, sie sind dann aromatischer.