Klassischer Putenbraten

Das Suppengrün waschen und kleinschneiden. 1/2 l Wasser in einen Topf geben, Essig, Lorbeer, Piment und die Nelken hinzu und den Sud ca. 5 min. kochen. Danach abkühlen lassen. In dieser Zeit die Putenbrust waschen. Danach legen das Fleisch in den abgekochten Sud legen und den Topf abdecken. So sollte der Braten über Nacht schön ziehen.

Am nächsten Tag die Zwiebeln in Würfel schneiden. Fleisch aus dem Sud nehmen und vorsichtig abtupfen. Das Öl in einem großen Topf erhitzen und das Fleisch darin anbraten. Zwiebeln dazu geben, mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Marinade durchsieben und die Hälfte der Marinade zum Braten zum Ablöschen gießen. Kurz aufkochen lassen und dann zugedeckt im Ofen bei 200°C ungefähr eine Stunde schmoren lassen.

In der Zwischenzeit den Majoran waschen und klein hacken. Dann den Braten aus dem Ofen nehmen und mit der restlichen Marinade begießen. Dann wird er ohne Deckel auf dem Herd zu Ende geschmort.

Äpfel (wer will schält sie) in dicke Scheiben schneiden und beträufeln mit dem Zitronensaft beträufeln. Butter in einer Pfanne erwärmen und dünsten darin die Äpfel ca. 6 min. dünsten, mit Salz und Pfeffer würzen.

Putenbraten aus dem Bräter nehmen und die Soße durch ein Sieb gießen. Soße  noch einmal kurz aufkochen und mit Mehl andicken. Zur Verfeinerung die Sahne dazu geben und mit den Gewürzen abschmecken.

Quelle

Weihnachtspute - eine Alternative zur Gans

Quelle: BLE

Wussten Sie, dass Metzger zwischen sieben verschiedenen Puten­fleisch­sorten unter­scheiden? - Vom herz­haften roten Keulen- und Flügel­fleisch bis hin zum mageren weißen Brust­fleisch. Diese Geschmacks­vielfalt können Kunden bei Bio­puten besonders deutlich heraus­schmecken:
Durch viel Bewegung trainieren die Tiere ihre Brust­muskeln und Keulen. Hierbei bilden Bioputen - anders als ihre konven­tionellen Art­genossen - ein festes, fein­faseriges, zartes Fleisch, das beim Braten wenig Wasser verliert.
Bio-Putenfleisch ist nicht nur schmackhaft, sondern auch gesund. Es liefert hoch­wertiges Eiweiß, wichtige Vitamine sowie Mineral­stoffe. Zudem deckt es einen wesentlichen Bedarfs­anteil an wichtigen Vitaminen und Mineral­stoffen wie Kalium, Magnesium, Eisen und Zink.
Bio-Puten werden artgerecht aufgezogen. Die Halter sorgen für ein großzügiges Platz- und Beschäf­tigungs­angebot. Zwei ausge­wachsenen Puten steht eine Stall­fläche von weit mehr als einem Quadrat­meter zur Verfügung - hinzu kommen ein über­dachter Schlecht­wetter­auslauf für „Schmuddel­wetter“ und ein Grünaus­lauf. In Bioland-Ställen sind zudem Sitz­stangen vorge­schrieben. Dort können rang­höhere Tiere aufsitzen und die schwächeren können pro­blemlos ausweichen. Beim Aufsitzen wird das Bauch­gefieder gut belüftet; die Tiere leiden weniger unter schmerz­haften Brust­blasen und Druck­stellen an den Fußb­allen und nicht zuletzt bleiben die Fußballen trocken und sauber. Dies verringert das Infektions­risiko. Auch im Grün­auslauf ist Komfort angesagt: Bäume, Sträucher, Unter­stände bieten Schatten und (Sicht)schutz vor Füchsen, Mardern und Habichten. Bioputen werden über­wiegend mit hei­mischem Weizen, hei­mischen Erbsen und Acker­bohnen gefüttert – allesamt aus Bio­anbau. Im Freien fressen sie Gras, das reichlich Eisen enthält. Dies trägt zu ihrer intensiven Fleisch­farbe bei.

(www.bioland.de - leicht verändert)

Zutaten

Festagsessen für 6 Personen, nicht für die "schnelle Küche"

1,5 kg Putenbrust

1 Bund Suppengrün

200 ml Apfelessig

4 Zwiebeln

3 Äpfel

5 EL Schlagsahne

2 Lorbeerblätter

4 Pimentkörner

4 Gewürznelken

3 EL Olivenöl, Salz

Bio-Putenfleisch: gesunder Genuß

Bio-Putenfleisch ist nicht nur schmackhaft sondern auch äußerst gesund. Das helle Fleisch der Putenbrust enthält z.B. nur ca. 1 % Fett, das rote Fleisch der Keulen hingegen 10-17 % Fett. Im Vergleich dazu liefert Gänsefleisch gut 30 % Fett (Durchschnitt, ganzes Tier).
Viel hochwertiges Eiweiß ist sowohl in der Putenbrust als auch in der Keule enthalten - um die 20 %. Daneben besitzt Putenfleisch viel Vitamin B6, Niacin und B12. Bei den Mineralstoffen sind die recht hohen Gehalte an Kalium, Magnesium, Eisen und Zink hervorzuheben.